Innerbetriebliche Mediation

Beispiele für Einsatzfelder der innerbetrieblichen Wirtschaftsmediation

Konflikte innerhalb des Unternehmens können mittels Mediation geklärt werden:

  • zwischen Partnern / Gesellschaftern / Eigentümern / Geschäftsführern
  • zwischen Mitarbeitern untereinander
  • zwischen Mitarbeitern ganzer Abteilungen / Arbeitseinheiten / Teams  
  • Vorgesetzten und Mitarbeitern
  • Geschäftsleitung und Betriebs- / Personalrat
  • zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (zur Vermeidung gerichtlicher Schritte)
  • bei Konflikten aufgrund Fusionen, Übernahmen, Umstrukturierungen
  • bei Unternehmensnachfolgen  

etc.


Welche Vorteile bietet die innerbetriebliche Mediation?
 

  •  Reduzierung der Konfliktkosten (mehr)
  •  hohe Erfolgschancen: Einigungsquote liegt i. d. R. bei ca. 80-90%
  •  Mediationen können im Durchschnitt 75% der Rechtsverfolgungskosten durch Gerichts­verfahren einsparen
  • Zeitersparnis gegenüber Gerichtsverfahren, besonders bei mehreren Instanzen
  • Behandlung von Konflikten möglich, für die keine Rechtsansprüche zur gerichtlichen Entscheidung bestehen, die aber zu deutlichen  Reibungsverlusten im Unternehmen führen den Arbeitsablauf behindern und Konfliktkosten verursachen.
  • Schonung personeller und betrieblicher Ressourcen,
  • Selbstbestimmung: keine Entscheidung durch Dritte;
  • Planungssicherheit: die Parteien bestimmen Anfang und Ende, Inhalt und Ergebnis des Media­tionsverfahrens; unbürokratisches, flexibles Verfahren (schnelle Terminabsprache mit Mediator möglich)
  • angemessene Berücksichtigung der Standpunkte, Interessen und Ziele der Beteiligten
  • zukunftsorientierte Lösung, bei der alle Seiten gewinnen können (sog. win-win-Situation);
  • Vertraulichkeit: keine Weiterleitung der Inhalte des Mediationsgesprächs, nur die vereinbarte Lösung wird dem Auftraggeber präsentiert.
  • nachhaltige Zufriedenheit mit Verlauf und Ergebnis des Mediationsverfahrens
  • Steigerung der Mitarbeitermotivation durch Einbindung in den Lösungsprozess
  • Erwerb von Sozialkompetenzen: Konfliktlösungs-, Kommunikationskompetenzen etc.
  • Erhaltung, Wiederherstellung oder Neugestaltung und Verbesserung der persönlichen Beziehungen
  • Beitrag zu einer verbesserten Unternehmens- und Konfliktkultur


   Phase

   Prozessschritte

Vorphase

(Pre-Mediation)

Auftragsklärung mit dem Auftraggeber

Konfliktanalyse auch im Kontext des Unternehmenssystems 

Mediationsplan

 

Mediationsphasen

(Main-Mediation)

  1. Mediationsvertrag mit Konfliktbeteiligten und Regeln
  2. Darstellung der Konfliktparteien (Informations- und Themensammlung)
  3. Konflikterhellung (Bedürfnis- und Interessenklärung, Exploration zentraler Anliegen)
  4. Kreative Ideensuche/ Bildung von Lösungsmöglichkeiten auf der Grundlage der Anliegen
  5. Bewertung und Auswahl der besten Lösung mit Gewinner-Gewinner-Ausgang
  6. schriftliche Vereinbarung mit Umsetzungsplan

Umsetzungsphase

(Post-Mediation)

Umsetzung der Vereinbarung und Überprüfung

Ggf. mögliche Anpassung der Vereinbarung aufgrund der Praxiserfahrungen (Follow-up-Termine)



  • Neutralität bzw. Allparteilichkeit des Mediators
  • Freiwilligkeit der Teilnahme
  • Vertraulichkeit
  • Vollständige Informiertheit über den relevanten Konfliktsachverhalt
  • Eigenverantwortlichkeit bei der Konfliktlösung
  • Sanktionsfreiheit durch den Auftraggeber
  • Ergebnisoffenheit


Vorgehen


In einer ersten kostenlosen Telefonberatung klärt FAIREINIGUNG mit Ihnen, welches Vorgehen für Ihr Anliegen geeignet erscheint. Nach Auftragsklärung werden je nach Anzahl der Beteiligten i. d. R. Einzelgespräche mit den Konfliktbeteiligten geführt und danach ein Bearbeitungsplan für das Mediations­verfahren erstellt. Im Anschluss daran findet die Mediation mit den Konfliktbeteiligten entweder in der Orangerie am Schloss Westerwinkel (in der Nähe von Münster gelegen) oder an einem anderen geeigneten Ort statt. Kontakt


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